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Therapeutisches Wohnen
für Mädchen und junge Frauen mit Essstörungen
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Meinungen ehemaliger Bewohnerinnen über ihre Zeit bei Mondlicht

»Mit jeder kleinen Veränderung und der immer stärker werdenden
Einstellung, dass ich mein Leben genießen und erleben möchte, ist die
Essstörung in meinem Leben ein kleines Stück geschrumpft.»

»Am schwierigsten fand ich immer, mich selbst zu beobachten und
mir ehrlich einzugestehen, was ich nicht wahrhaben wollte.
Aber in der Therapie habe ich gelernt, mir mehr zu erlauben,
zu sein, wie ich bin.«

»Ich würde jedem raten, die Mondlichtzeit in jeglicher Form für sich
zu nutzen und nicht zu hohe Anforderungen an sich selbst zu stellen,
da es wahrscheinlich hin und wieder Zeiten geben wird, in denen es
nicht so gut klappt. Das ist aber nicht so schlimm. Denn ich habe
gelernt, dass man für jeden kleinen Schritt, den man zurück macht,
einen doppelt so großen nach vorne geht.«

»Gebt euch Zeit. Habt den Mut, neue Dinge auszuprobieren.«

»Bringt euch voll ein, denn nur so lebt die Gruppe und ihr könnt
etwas verändern.«

»Hier wollen Dir ALLE helfen und das geht nur mit Wahrheit, Offenheit
und Experimentierfreude deinerseits!!«

»Ich habe gelernt Menschen zu vertrauen und mich auf Neues einzulassen.
Ich habe gelernt, dass es mich nicht weiter bringt Probleme mit dem
Nicht Essen zu bewältigen sondern sie gezielt anzugehen.
Außerdem bin ich sehr viel selbstständiger und selbstbewusster geworden.«

»Ich habe gemerkt, was vergangen ist, kann ich nicht ändern,
aber was kommt, darauf habe ich Einfluss.«

»Ich habe einen Ersatz für die Essstörung gefunden,
vielleicht das Leben selbst.«



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Eltern über Mondlicht

»Auch ich als Mutter habe in der Mondlicht-Zeit viel dazugelernt. Das
Wichtigste: meine Tochter und ich konnten unsere Symbiose lösen, ich habe
gelernt, dass in erster Linie meine Tochter es selber schaffen muss. Und ich
habe in der Zeit auch mal wieder an mich gedacht. Dabei hat eine große Rolle
gespielt, dass ich wusste, dass sie gut in der WG aufgehoben ist, sich zu
Hause fühlt. Dieses Gefühl - denke ich - entspringt der prima Atmosphäre im
Mondlicht-Team, den guten Gesprächen, der Familientherapie und nicht zuletzt
der schönen Ausstattung, in der man sich einfach wohlfühlen muss.
In den 1 1/2 Jahren Mondlicht hat sich meine Tochter so sehr positiv
verändert, sie ist sie selbst geworden und sie ist aufgeblüht. Ich kann mich
nicht satt sehen, satt hören, wie gut es ihr geht und dass sie jetzt lebt -
richtig lebt.«

»Wenn wir heute unser Kind sehen, sind wir unheimlich stolz auf sie.
Sie hat es geschafft eine schlimme psychische Krise zu meistern.»

»Und wir als Eltern? Wir haben die angebotene Elterntherapie in Berlin
genutzt und dabei gelernt, selbst so langsam wieder zu uns zu finden.
Die Probleme unseres Kindes haben wir verstehen gelernt.
Dabei haben wir erkannt, dass auch wir in unserer 36-jährigen Ehe bis
jetzt so manche Unstimmigkeit unbewusst aufgebaut haben.«

»Ich konzentriere mich mehr auf mich und versuche "loszulassen".«

»Nach vorne schauen. Probleme anpacken, nach Lösungen suchen,
gemeinsam. Herausforderungen positiv angehen.
Die Meinung des anderen zulassen.«

»Wir lernten uns in Familiengesprächen ganz anders kennen
(gegenseitige Akzeptanz, zu hören, anderer Umgang mit Konflikten).«

»Ich habe gelernt mich zurückzuhalten und meiner Tochter mehr
Eigenverantwortung für ihr Essverhalten zu überlassen,
was uns sehr gut tut.«

»Wir nehmen uns mehr zurück und gehen die Dinge gelassener an.
Wir haben uns im Umgang miteinander verändert und können
unsere Tochter jetzt besser verstehen.«

»Die Elterngruppe war besonders zu Beginn sehr hilfreich.
Der Austausch hat mich sehr ermutigt.«